„Ich bin beeindruckt von der schlichten Würde“ Prof. Grimm mehr...

"…Der Neubau verbindet sich harmonisch mit dem Bestand und fasst die, bisher nur angedeutete, Platzsituation“ Lutz Heese

„Hier stimmten die Bürger zu, die Leute stehen dahinter“ A. Dietz-Will

Die Casa Don Bosco - Städtebau

 

Die Casa Don Bosco entstand auf dem Gelände des Salesianums in München. Es ist vor Ort noch Bausubstanz eines Krankenhauskomplexes aus den 1860er Jahren vorhanden. Dieser Gebäudekomplex war mit Um- und Anbauten noch bis 1944 Stadtbildprägend, ist aber leider dem alliierten Bombenkrieg zum Opfer gefallen. Einzig die Südostwecke weist noch Ursprungssubstanz auf, in der Nachkriegszeit wurde abweichend von der ursprünglichen Anlage auf- und neugebaut.  Der umgebende Grünumgriff ist nur noch in den Bezirkssportanlagen ablesbar. Ansonsten wurde die Baulinie nach vorne an die Auerfeldstrasse gelegt und in der Nachbarschaft angebaut. Die Stadt hat entschieden den strassenraum zu fassen.

Auch für den Neubau der Casa Don Bosco hat man sich zu einem Anschluss an die Strasse entschlossen, um den Strassen- und mehr noch den Platzraum, zu fassen. Mit einem Kopfbau erhält das im Blockinneren situierte Salesianum sein Gesicht zur Stadt zurück und kündet vom karitativen Wirken der Salesianer Don Boscos.

Form und Fassade des Kopfbaus und des Verbindungstraktes sind inspiriert vom Torhaus der Ursprungsbebauung und stellen den gewünschten Ortsbezug dar. Die Heilung einer städtebaulichen Kriegsverwundung geschieht aus dem Kontext des Quartiers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuentdeckter Platz für München

 

Zitat Lutz Heese, Präs. Architektenkammer Bayern, 11.05.2016

„…Der Neubau verbindet sich harmonisch mit dem Bestand und fasst die, bisher nur angedeutete, Platzsituation. Schafft somit einen weiteren, attraktiven Platz in Haidhausen. Der Bau nimmt Gestaltelemente der Umgebung auf und ist ein gelungenes Beispiel für den kontextuellen Planungsansatz. Stofflich wird mit zeitgenössischen Materialien innovativ und kreativ umgegangen, die Form entwickelt sich wieder aus der Materialität. Das Salesianum ist eine wichtige soziale Einrichtung der Jugendfürsorge in München und erhält mit dem Neubau das ihr zustehende Gesicht zur Stadt zurück. Der harmonische Planungsprozess mit breiter Unterstützung der Bürgerschaft und einem rundum zufriedenen Bauherrn stärkt die Reputation des Berufsstandes der Architekten in der Öffentlichkeit.“

 

 

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